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Samstag, 1. Mai 2010, 19:30 Uhr Kristallsaal
Klavier kraft Jazz
Yaron Herman - Klavier
Yaron Herman wurde 1981 in Tel Aviv geboren. Er strebte eine internationale Karriere als Basketballspieler an, spielte in der nationalen Jugendmannschaft, als eine schwere Knieverletzung seinen Träumen ein Ende setzte. Erst als 16-jähriger beginnt er mit dem Klavierstudium beim legendären Opher Brayer, der mit einer revolutionären Methode unter Einbeziehung von Philosophie, Mathematik und Psychologie arbeitet. Der Rest ist und wird Geschichte. Nach der Flucht Hermans vor dem auf Wettbewerbdruck basierenden Ausbildungssystem an der Berklee College School of Music bleibt er in Paris hängen und startet eine atemberaubende internationale Karriere. Publikum und Kritik überhäufen ihn mit Superlativen. Im Zentrum seines Musikmachens steht seine Neugier auf das, was ihn umgibt. In seinem Spiel führt er Einflüsse eines Lennie Tristano, Paul Bley oder Keith Jarrett weiter. Er schätzt Björk und Leonard Cohen, ebenso wie Debussy oder Ravel und absolut unüberhörbar die Folklore seiner Heimat. All das hinterlässt Spuren, auf denen Herman gerne wandelt, sich verwandelt, verwurzelt. Im Tiefenspeicher der eigenen Spiritualität. Zum Jazz bekennt er sich aus musikalischen wie philosophischen Gründen. So tummelt er sich nicht nur an den bekannten Jazz-Adressen der französischen Hauptstadt, sondern tritt auch regelmäßig und spontan an ungewöhnlichen Orten auf. Er wirft fortan musikalische Körbe – freie und ohne Netz. Voilà! Jetzt, spontan in Waidhofen.
Klavier: Bösendorfer Konzertflügel Modell 280
Yaron Herman
Yaron Herman wurde am 12. Juli 1981 in Tel Aviv geboren. Er strebt eine internationale Karriere als Basketballspieler an und spielt in der nationalen Jugendmannschaft, als eine schwere Knieverletzung seinen Träumen ein Ende setzt. Erst als 16-jähriger beginnt er also mit dem Klavierstudium bei Opher Brayer, einem berühmten Professor, der mit einer revolutionären Methode unter Einbeziehung von Philosophie, Mathematik und Psychologie arbeitet. Schon bald gibt er Konzerte in den renommiertesten Konzertsälen Israels.

Mit 19 Jahren geht Yaron nach Boston, um an der Berklee College School of Music zu studieren. Das sehr wettbewerbsorientierte System dort steht aber in starkem Widerspruch zu seinem Bedürfnis nach Inspiration und individueller Erfüllung, sodass er sich schon nach zwei Monaten entschließt, nach Tel Aviv zurückzukehren. Die Musiker, die er bei einem Zwischenstopp in Paris während einer Jamsession kennenlernt, engagieren ihn sofort. Er bleibt in Paris, knüpft viele Kontakte, bekommt neue musikalische Impulse und beginnt, sich in der Pariser Jazzszene einen Namen zu machen.

Dank seines beeindruckenden Talents und seiner aussergewöhnlichen Energie spricht bald die ganze Szene mit Bewunderung und Begeisterung von ihm. Er erhält nach einer einstimmigen Wahl der Jury den Preis „Neue Talente“ im Sunside. Mit 21 Jahren nimmt er für das Label Sketch seine erste CD „Takes 2 to know 1“ mit dem Schlagzeuger Sylvain Ghio auf. Infolge der von ihm entwickelten Theorie der musikalischen Improvisation, die „Real Time Composition“ wird Yaron als Dozent für eine Vorlesungsreihe an der Sorbonne eingeladen.

Im Oktober 2005 spielt Yaron sein erstes Klavier-Soloalbum für das brandneue LaBorie Jazz-Label ein, mit dem Konzept „ Themes and Variations“, für das jede Melodie, jedes in unserem Unterbewusstsein versteckte Thema ein willkommener Vorwand für Neuerschaffung und Improvisation ist.

Seine Originalität und sein lyrischer Ansatz begeistern. Die Plattenkritiken sind enthusiastisch, und Yaron gibt seine ersten Solokonzerte in Europa, in Südamerika, in den USA und in China, wo er als erster Jazzpianist ein Konzert in Pekings „Verbotener Stadt“ gibt.

2007 wird er zum Jazz-Talent der Adami-Organisation gewählt. Sein Publikum ist bei jedem Konzert tief berührt von seinem Charisma und seiner Intensität. Nach einer Serie von einhundert weltweiten Solo-Konzerten geht Yaron für seine erste Trio-Aufnahme „A Time for Everything“ mit Matt Brewer (Bass von Gonzalo Rubalcaba) und Gerald Cleaver (u.a. Schlagzeuger von Miroslav Vitous und Jacky Terrasson) ins Studio (Veröffentlichung Oktober 2007 – Label Laborie Jazz). Subtil mischen sich Inspirationen von Pop und Jazz mit eigenen Kompositionen. Seine sehr individuellen Versionen von Britney Spears „Toxic“ und von „Message in a Bottle“ (Police) bringen den Kontakt zu einem neuen Publikum, weit über den Jazz hinaus. Die CD wird zur Platte des Jahres der beiden großen französischen Jazz-Zeitschriften Jazzman und Jazz Magazine gewählt.

Im Laufe des Jahres 2008 tritt das Trio mit beeindruckender Resonanz in Europa, in den USA und in Brasilien auf. Die Musiker sind bei den Festivals von Monterrey, Montreal, San Francisco mit dabei wie auch im Wiener Konzert-Haus, den Auditori von Barcelona und den Festivals von San Juan les Pins und Vittoria Gasteiz. Gleichzeitig entwickelt Yaron Herman musikalische Projekte und Freundschaften mit Michel Portal, Bertrand Chamayou, Lars Danielsson, Yaël Naïm und Dominic Miller, dem Gitarristen von Sting.

Im September 2008 wird Yaron zur Instrumental-Entdeckung des Jahres der «Victoires du Jazz» erwählt. Und im Oktober wird ein Konzert des Trios in Belgrad direkt von Mezzo, der französchen Kabel-Fernsehstation in 39 Länder ausgestrahlt, ein in der Welt des Jazz unglaubliches Medienereignis. Nach einhundert Konzerten geht das Trio wieder ins Studio. Für ihre neue CD „Muse“ (Veröffentlichung im März 2009 – Label LaBorie Jazz) laden die Musiker ein Streichquartett ein, das „Quatuor Ebène“, eine Neuentdeckung in der Welt der Klassik.

Im Laufe des Jahres 2009 wird Yaron Konzerte im Théâtre des Champs Elysées in Paris, in China, in der Sumida Triphony Konzerthalle in Tokio und auf vielen Festivals in Europa und in den USA geben. Seine beeindruckende, weltweite Konzert-Agenda (über 100 Konzerte in 30 verschiedenen Ländern), seine Popularität bei einem jüngeren Publikum und die atemberaubende Entwicklung seiner Karriere bestätigen, dass es sich bei Yaron Herman um ein einzigartiges Phänomen in der Geschichte des Klavierspiels handelt.

 

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