Wie kaum ein anderer Pianist der jungen Generation hat Herbert Schuch in jüngster Zeit bei internationalen Wettbewerben für Aufsehen gesorgt, als er innerhalb nur eines Jahres drei erste Preise bei renommierten europäischen Klavierwettbewerben für sich entscheiden konnte: Im Juni 2004 gewann er den Casagrande-Wettbewerb in Italien, bei dem er auch den Sonderpreis der Kritik zugesprochen bekam, gefolgt vom 1. Preis beim „London International Piano Competition“ im April 2005, in dessen Finale er mit dem London Philharmonic Orchestra in der Royal Festival Hall auftrat.
Im Juni 2005 schließlich wurde er beim „Internationalen Beethovenwettbewerb Wien“ zum 1. Preisträger gekürt, nachdem er im Finale mit dem RSO Wien unter Bertrand de Billy Beethovens 1. Klavierkonzert im Großen Musikvereinssaal gespielt hatte.
2010/11 ist der deutsche Pianist Herbert Schuch „artist in residence“ in Salzburg, wo er im Festspielhaus die Klavierkonzerte von Korngold mit der Brüsseler Philharmonie unter Michel Tabachnik, Schumann mit den Düsseldorfer Symphonikern unter Andrey Boreyko und Ullmann mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Lothar Zagrosek spielt. In derselben Saison gibt er seine Rezital-Debüts im Wiener Konzerthaus, beim Musikfest Stuttgart, in der Tonhalle Düsseldorf und der Philharmonie Köln. In Waidhofen präsentiert er sein aktuelles Solo-Programm, mit dem Herbert Schuch zuletzt im Münchner Herkules Saal Triumphe feierte.
Programm:
Helmut Lachenmann
Variationen über ein Thema von Franz Schubert F. Schubert
aus „Erste Walzer“ D365: N° 14 Des-Dur, N° 22 H-Dur, aus “Wiener Damen-Ländler“ D 734: N° 14 H-Dur, aus „Valses sentimentales“ D 779: N° 13 A-Dur, aus „12 Ländler“ D 790: N° 3 D-Dur Robert Schumann
Carnaval
*** Pause ***
Robert Schumann Variationen über den Sehnsuchtswalzer von Schubert Frederic Chopin Sonate N° 3 h-Moll
Klavier: Bösendorfer Konzertflügel Modell 280
Herbert Schuch
2010/11 ist der deutsche Pianist Herbert Schuch „artist in residence“ in Salzburg, wo er im Festspielhaus die Klavierkonzerte von Korngold mit der Brüsseler Philharmonie unter Michel Tabachnik, Schumann mit den Düsseldorfer Symphonikern unter Andrey Boreyko und Ullmann mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Lothar Zagrosek spielt. In derselben Saison gibt er seine Rezital-Debüts im Wiener Konzerthaus, beim Musikfest Stuttgart, in der Tonhalle Düsseldorf und der Philharmonie Köln.
Nach seinem Debüt beim Danish National Symphony unter Michael Schönwandt gastiert Herbert Schuch im Frühjahr 2010 bei der Slowakischen Philharmonie unter Aleksandar Markovic und beim Berner Symphonieorchester unter Josep Pons, unternimmt eine Deutschland-Tournee mit dem MDR Sinfonieorchester Leipzig unter Jun Märkl und tritt beim Kissinger Sommer, Klavierfestival Ruhr, Brucknerfest Linz und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auf. 2009 debütierte er beim WDR Sinfonieorchester Köln, beim Festival de Saint-Denis und mit Rezitals beim Lucerne Festival und im Münchner Herkulessaal. Er unternahm eine Japan-Tournee mit dem RSO Wien unter Dmitri Kitaenko, eine Europa-Tournee mit dem Orchestre National de Lille unter Jean-Claude Casadesus, und er veröffentlichte seine mittlerweile dritte von der Presse mit Lobeshymnen bedachte Solo-CD Nachtstücke.
2008 debütierte Herbert Schuch bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern unter Riccardo Muti, beim London Philharmonic Orchestra unter Yannick Nezet-Seguin und im Wiener Musikverein unter Pierre Boulez. Er spielte mit dem Orchestre National de Lyon, London Mozart Players, Australian Youth Orchestra, Camerata Salzburg, RSO Frankfurt, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Deutsche Radiophilharmonie, Staatskapelle Halle, Münchner Kammerorchester, Deutsches Kammerorchester Berlin, Münchner Symphoniker und arbeitete mit Dirigenten wie Lawrence Foster, Eivind Gullberg Jensen, Jakub Hrusa, Pietari Inkinen, John Nelson, Christoph Poppen und Anu Tali zusammen. Er trat beim Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, im Konzerthaus Dortmund, Tonhalle Zürich, Parco della Musica Rom sowie beim „International Keyboard Festival“ in New York auf. In der Kammermusik zählen die Geigerinnen Julia Fischer, Mirijam Contzen und Alina Pogostkin, die Cellisten Julius Berger und Sebastian Klinger sowie das Szymanowski-, Henschel-, und Ysaye-Quartett zu seinen bisherigen Partnern.
Herbert Schuch wurde 1979 in Temeschburg (Rumänien) als Sohn einer Familie mit deutschen und ungarischen Vorfahren geboren. Nach erstem Klavierunterricht in seiner Heimatstadt bei Frau Prof. Maria Bodo übersiedelte die Familie 1988 nach Deutschland, wo er seither lebt. Seine musikalischen Studien setzte er bei Kurt Hantsch und dann bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum fort. Seit einiger Zeit arbeitet Herbert Schuch auch intensiv mit Alfred Brendel zusammen. Internationales Aufsehen erregte er, als er in der Saison 2004/05 drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann, den Casagrande-Wettbewerb, die London Inter-national Piano Competition, und den Internationalen Beethovenwettbewerb Wien.